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Umfassender technischer Leitfaden zur Auswahl flammhemmender Sitzbezüge für Schienenverkehr

In der globalen Bahnindustrie sind Sitzbezüge nicht nur ästhetische Elemente, sondern entscheidende Sicherheitsbarrieren, die extremen Bedingungen standhalten müssen. Dieser Artikel bietet eine detaillierte technische Analyse von schwer entflammbaren (FR) Sitzbezügen für den Schienenverkehr und konzentriert sich dabei auf die hohen Anforderungen moderner Verkehrssysteme wie Hochgeschwindigkeitszüge, U-Bahnen, Stadtbahnen und Straßenbahnen. Angesichts immer strengerer Brandschutzbestimmungen wie EN 45545-2 und NFPA 130 müssen Hersteller und Einkäufer ein optimales Verhältnis zwischen inhärenter Flammwidrigkeit, geringer Rauchentwicklung und hoher mechanischer Belastbarkeit finden. Wir zeigen auf, wie Begoodtex fortschrittliche Faserwissenschaft und Textiltechnik kombiniert, um diese vielschichtigen Herausforderungen zu meistern und so die Fahrgastsicherheit zu gewährleisten sowie langfristige Betriebseffizienz und ökologische Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Bahnumgebungen zu sichern.

Flammhemmende Sitzbezüge für Schienenverkehr
Flammhemmende Sitzbezüge für Schienenverkehr

Szenarien des Schienenverkehrs definieren spezifische Anforderungen an die Textilleistung

Der Schienenverkehr umfasst ein breites Spektrum an Einsatzbereichen, von Hochgeschwindigkeitszügen im Fernverkehr bis hin zu dichten U-Bahn-Netzen in Städten. Jeder dieser Bereiche erfordert spezifische Anforderungen an die Sitzbezüge. Im Hochgeschwindigkeitsverkehr stehen Fahrgastkomfort und Langlebigkeit im Vordergrund, während U-Bahnen und Stadtbahnen aufgrund des hohen Fahrgastaufkommens schnelle Reinigungszyklen und extreme Abriebfestigkeit priorisieren. Die Auswahl flammhemmender Sitzbezüge muss dem spezifischen Betriebsrisikoprofil des Fahrzeugs entsprechen, insbesondere im Hinblick auf Evakuierungszeiten und Tunnellänge. Diese Faktoren bestimmen die erforderliche Feuerbeständigkeit und die zulässigen Rauchemissionen der Innenraummaterialien.

Klassifizierung von Schienenverkehrsumgebungen

  • Hochgeschwindigkeitszüge (HGV) und S-Bahnen: Der Fokus liegt auf Ergonomie, Ästhetik und langfristigem Tragekomfort. Die Stoffe werden häufig in komplexen Jacquard-Webarten gefertigt.
  • U-Bahn- und Untergrundsysteme: Höchste Sicherheitsstufe aufgrund der Tunnelkonstruktion. Erfordert maximale Anforderungen an raucharme und schadstofffreie (FST) Leistung.
  • Stadtbahnen und Straßenbahnen: Der Fokus liegt auf UV-Beständigkeit und einfacher Wartung, da diese Fahrzeuge häufig in gemischten Außenumgebungen eingesetzt werden.

Tabelle 1: Technische Anforderungsmatrix nach Bahnkategorie

ErfordernisHochgeschwindigkeitszugU-BahnStadtbahn / Straßenbahn
FlammhemmungEN 45545-2 HL2/HL3EN 45545-2 HL3 (Streng)EN 45545-2 HL1/HL2
Abrasion (Martindale)60.000 – 80.000 ZyklenMehr als 100.000 Zyklen50.000 – 70.000 Zyklen
Primäre WebartJacquard / FlachgewebeMoquette / Heavy DobbyFlachgewebe / Bedruckt
ReinigungshäufigkeitMäßigHoch (täglich)Hoch

Die Norm EN 45545-2 R21 regelt die Brandsicherheit im europäischen Schienenverkehr

Die Norm EN 45545-2 R21 ist der maßgebliche europäische Standard für Polsterstoffe in Schienenfahrzeugen. Sie klassifiziert Materialien anhand der Betriebsumgebung und der Fahrzeugkategorie in Gefahrenklassen (HL1 bis HL3). Für Sitzbezüge legt die Norm R21 präzise Grenzwerte für den Sauerstoffindex (OI), die Rauchgasdichte (Ds max) und den konventionellen Toxizitätsindex (CIT) fest. Die Einhaltung der höchsten Gefahrenklasse (HL3) ist obligatorisch für Züge, die in langen Tunneln oder automatisierten, fahrerlosen U-Bahnen verkehren. Dort ist die Evakuierung schwierig, und selbstverlöschende Eigenschaften der Materialien sowie die Freisetzung ungiftigen Rauchs sind für das Überleben von entscheidender Bedeutung.

Kritische Parameter für die R21-Konformität

  1. Sauerstoffindex (ISO 4589-2): Mindestanteil an Sauerstoff, der für die Verbrennung erforderlich ist. HL3 erfordert einen Sauerstoffgehalt von > 32 %.
  2. Rauchdichte (EN ISO 5659-2): Misst die Lichtabschwächung durch Rauch. HL3 erfordert Ds(4) < 150.
  3. Toxizität (NF X 70-100-1/-2): Analysiert die Konzentration toxischer Gase wie CO, CO2, HF, HCl, HBr, HCN und SO2.

Inhärente FR-Fasern bieten dauerhaften Schutz für Oberflächenbehandlungen

Inhärent flammhemmende Fasern ( IFM ), wie beispielsweise die von Begoodtex verwendeten modifizierten Polyester, bieten im Vergleich zu mit Flammschutzmitteln behandelten Textilien einen deutlich höheren Schutz. Bei IFM Textilien sind die Flammschutzmoleküle direkt in die Polymerkette copolymerisiert. Dadurch bleiben die feuerhemmenden Eigenschaften dauerhaft erhalten und können weder ausgewaschen noch durch Umwelteinflüsse beeinträchtigt werden. Dies ist insbesondere für den Schienenverkehr von entscheidender Bedeutung, da Sitzbezüge häufig industriell gewaschen und starker mechanischer Beanspruchung ausgesetzt sind. IFM Gewebe behalten ihren Sauerstoffindex (LOI) über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs bei, wodurch langfristige Haftungsrisiken und Wartungskosten reduziert werden.

Technischer Hinweis: Inhärent flammhemmendes Polyester erzeugt keine „geschmolzenen Tropfen“, die Sekundärbrände entzünden können – ein häufiger Schwachpunkt bei standardmäßig behandelten Textilien in vertikalen Brenntests.

Vergleich der Fasertechnologien

  • IFM Polyester: Hervorragende Haltbarkeit, Farbechtheit und gleichbleibende Flammschutzleistung.
  • Woll-/Nylonmischungen: Von Natur aus schwer entflammbar, benötigt jedoch für Schienenstandards eine Rückseitenbeschichtung; bietet hohe Feuchtigkeitsaufnahme und Komfort.
  • Modacryl: Oft werden sie mit anderen Fasern gemischt, um die Flammschutzleistung zu verbessern, ohne dabei ein signifikantes Zusatzgewicht zu erzeugen.

Eine fortschrittliche Rauch- und Schadstoffkontrolle ist für die Sicherheit unter Tage unerlässlich

Die Anforderungen an raucharme und ungiftige Materialien (LSNT) stellen die größte technische Herausforderung für synthetische Schienentextilien dar, insbesondere in geschlossenen U-Bahn-Systemen. Herkömmliche Polymere setzen bei der Verbrennung dichten, schwarzen Rauch und halogenierte Gase frei, die die Sicht beeinträchtigen und zu Beeinträchtigungen führen können. Begoodtex nutzt eine spezielle, phosphorbasierte Flammschutzmittelchemie, die eine Verkohlung anstelle einer Flammenbildung fördert und so die Rauchemission (Ds) und den konventionellen Toxizitätsindex (CIT) deutlich reduziert. Die Optimierung der Molekularstruktur zur Minimierung der Freisetzung von Cyanwasserstoff (HCN) und Kohlenmonoxid (CO) ist entscheidend für die Erreichung der für moderne U-Bahn-Systeme erforderlichen HL3-Klassifizierung.

Tabelle 2: Grenzwerte des Toxizitätsindex (CIT) für Schienengewebe

GefahrenstufeCIT-Wert (R21)Ds(4) Rauchdichte
HL1≤ 1.2≤ 600
HL2≤ 0.9≤ 300
HL3≤ 0.75≤ 150

Extreme Abriebfestigkeit gewährleistet Langlebigkeit in stark frequentierten U-Bahn-Linien

Sitzbezüge in städtischen Bahnsystemen sind ständiger Reibung ausgesetzt, was eine Abriebfestigkeit von oft über 100.000 Martindale-Zyklen erfordert. Begoodtex erreicht dies durch den Einsatz hochfester, flammhemmender Garne und optimierter Webdichten, die Faserverlust und Pilling verhindern. Neben der reinen Oberflächenabnutzung muss der Stoff auch nach jahrelangem Gebrauch seine strukturelle Integrität und seine flammhemmenden Eigenschaften beibehalten. Die Beständigkeit gegen Hängenbleiben an Taschen und Kleidung sowie die hohe Zug- und Reißfestigkeit werden überwacht, um sicherzustellen, dass der Stoff der mechanischen Belastung durch Tausende von Fahrgästen täglich standhält.

Normen für mechanische Prüfungen

  • Martindale-Abriebfestigkeit (ISO 12947-2): Mehr als 100.000 Zyklen für U-Bahn-Anwendungen.
  • Pillingbeständigkeit (ISO 12945-2): Note 4-5, um ein sauberes Erscheinungsbild zu gewährleisten.
  • Reißfestigkeit (ISO 13937-3): Sicherstellen, dass sich lokale Schäden nicht über den gesamten Sitz ausbreiten.

Moquette- und Jacquardwebereien bieten funktionale und ästhetische Vielfalt

Die Konstruktion des Gewebes – ob weicher Velours oder komplexes Jacquard – beeinflusst sowohl den Tragekomfort als auch das Brandverhalten. Velours (ein Schnittflorgewebe) ist aufgrund seiner extremen Strapazierfähigkeit und Schmutzunempfindlichkeit ein Standardmaterial für den britischen und europäischen Schienenverkehr, benötigt jedoch eine präzise flammhemmende Beschichtung, um Rauchtests zu bestehen. Jacquardgewebe hingegen ermöglichen aufwendige Muster und Branding-Elemente, wie sie häufig in asiatischen Hochgeschwindigkeitsstrecken zu finden sind. Die technischen Jacquards von Begoodtex sind so konstruiert, dass Lufteinschlüsse im Gewebe minimiert werden, die im Brandfall als Brennstoff wirken könnten. Dadurch wird die Brenngeschwindigkeit des Materials optimiert.

Globaler Normenvergleich zwischen NFPA 130 und EN 45545-2

Während EN 45545-2 den europäischen und viele asiatische Märkte dominiert, ist NFPA 130 der wichtigste Standard für die nordamerikanische Schienenfahrzeugindustrie. Diese Standards verwenden unterschiedliche Prüfmethoden; so stützt sich NFPA 130 beispielsweise auf ASTM E162 für die Oberflächenentflammbarkeit und auf ASTM E662 für die Rauchdichte. Ein einheitlicher Ansatz ist für globale Schienenfahrzeughersteller selten praktikabel. Begoodtex bietet doppelt zertifizierte Gewebe, die die spezifischen Anforderungen beider Regionen hinsichtlich Strahlungsbeständigkeit und Rauchdichtigkeit erfüllen. Dadurch wird sichergestellt, dass Schienenfahrzeughersteller für internationale Projekte eine konsistente Lieferkette nutzen können, ohne Kompromisse bei der Einhaltung regionaler Vorschriften einzugehen.

Tabelle 3: Technischer Vergleich zwischen verschiedenen Standards

TesteigenschaftEN 45545-2 (Europa)NFPA 130 (Nordamerika)DIN 4102 (Deutschland)
FlammenausbreitungISO 5658-2 (CFE)ASTM E162 (Is)B1-Klassifizierung
RauchdichteISO 5659-2 (Ds)ASTM E662 (Ds)Nicht zutreffend (Allgemein)
WärmeabgabeISO 5660-1 (MARHE)ASTM E1354N / A
ToxizitätCIT (Gasanalyse)BSS 7239 / SMP 800CN / A

Integrierte chemische Oberflächenbehandlungen bieten Flecken- und Mikrobenbeständigkeit

Die Funktionalisierung von Schienenfahrzeugtextilien geht über den Brandschutz hinaus und umfasst auch Hygiene und Pflege. Moderne Schienenfahrzeuginnenausstattungen werden häufig mit fluorfreien wasserabweisenden und oleophoben Ausrüstungen behandelt, um das Eindringen von Flüssigkeiten und Flecken durch Lebensmittel oder Körperöle zu verhindern. Darüber hinaus sind antimikrobielle Behandlungen, die in die flammhemmenden Fasern integriert sind, in der Zeit nach der Pandemie zu einer Standardanforderung für den öffentlichen Nahverkehr geworden. Diese Behandlungen müssen chemisch mit den flammhemmenden Mitteln kompatibel sein, um sicherzustellen, dass die zusätzliche schmutzabweisende Schicht die Rauchdichte oder die Flammenausbreitung des Basistextils nicht negativ beeinflusst.

Wichtige funktionale Erweiterungen

  • Easy-Clean-Technologie: Lässt sich Tinte und Flecken mit Wasser oder milder Seife entfernen.
  • Antimikrobiell/Antiviral: Verringert die Verbreitung von Krankheitserregern auf häufig berührten Sitzflächen.
  • Feuchtigkeitsbarriere: Eine spezielle Rückseite verhindert, dass Flüssigkeiten in den Sitzschaum gelangen und schützt so die gesamte Sitzkonstruktion.

Nachhaltige FR-Lösungen nutzen GRS-zertifizierte Recyclingmaterialien

Die Bahnindustrie fordert zunehmend nachhaltige Materiallösungen, um ihren Zielen im Bereich der sozialen Verantwortung von Unternehmen (CSR) gerecht zu werden. Begoodtex hat GRS-zertifizierte (Global Recycled Standard) flammhemmende Gewebe entwickelt, die recyceltes Polyester aus Verbraucherabfällen verwenden, ohne die HL3-Sicherheitsstandards zu beeinträchtigen. Durch das Recycling von PET-Flaschen zu Hochleistungs-Flammschutzgarnen wird der CO₂-Fußabdruck von Bahninnenausstattungen deutlich reduziert. Diese Recyclingfasern durchlaufen dieselbe strenge molekulare Modifizierung wie Neuware, um sicherzustellen, dass die inhärente Feuerbeständigkeit über die gesamte Lebensdauer des Zuges dauerhaft und zuverlässig erhalten bleibt.

Branchenwandel: Nachhaltigkeit im Schienenverkehr ist nicht länger optional; technische Dossiers für neue Schienenfahrzeuge verlangen mittlerweile häufig EPD-Daten (Umweltproduktdeklaration) für alle Textilien im Innenraum.

Farbechtheit und UV-Stabilität unter verschiedenen Lichtverhältnissen während des Transports

Textilien für den Schienenverkehr, insbesondere für Stadtbahnen und Hochgeschwindigkeitszüge mit großen Panoramafenstern, sind hoher UV-Strahlung ausgesetzt. Um ein Ausbleichen und den Abbau der Polymerstruktur zu verhindern, verwendet Begoodtex spinndüsengefärbte Garne, bei denen das Pigment während des Faserextrusionsprozesses hinzugefügt wird. Dieses Verfahren gewährleistet eine Lichtechtheitsklasse von Xenonbogen 6 oder höher. Die Spinndüsenfärbung bietet zudem eine hervorragende Farbkonsistenz über verschiedene Produktionschargen hinweg. Dies ist entscheidend für Bahnbetreiber, die unter Umständen einzelne Sitzbezüge Jahre nach der Erstinstallation austauschen müssen und dabei ein einheitliches Erscheinungsbild des Fahrgastraums beibehalten möchten.

Flammhemmende Sitzbezüge für Schienenverkehr 1

Der Sitzsystemansatz erfordert Synergie mit Brandschutzmaßnahmen

Ein Sitzbezug wirkt im Brandfall nicht isoliert, sondern ist Teil eines komplexen Systems, das auch die Brandschutzschicht und den Polsterschaum umfasst. Um groß angelegte Tests wie den „California TB 133“ oder den Brennertest „UIC 564-2“ zu bestehen, muss der Bezug mit einer Flammschutzschicht (üblicherweise einem Aramid- oder Glasfaserfilz) zusammenwirken. Diese Schicht verhindert, dass der äußere Bezug den darunterliegenden Polyurethanschaum entzündet. Begoodtex entwickelt Stoffe mit spezifischer Luftdurchlässigkeit und Feuerbeständigkeit, um die Leistung des gesamten Sitzsystems zu optimieren und so die entscheidenden zusätzlichen Minuten für die Evakuierung der Passagiere im Brandfall zu sichern.

Eine technische Entscheidungsmatrix für die Beschaffung von Sitzbezügen für Schienenfahrzeuge

Die effiziente Beschaffung von Sitzbezügen für Schienenfahrzeuge erfordert eine mehrstufige Entscheidungsmatrix, die Anschaffungskosten, Sicherheitskonformität und Gesamtbetriebskosten (TCO) berücksichtigt. Obwohl IFM -Bezüge in der Anschaffung höhere Kosten verursachen können als behandelte Bezüge, führen ihre Langlebigkeit und der geringere Wartungsaufwand oft zu niedrigeren Gesamtbetriebskosten über die 10- bis 15-jährige Nutzungsdauer des Fahrzeugs. Beschaffungsteams sollten der HL3-Konformität bei allen Anwendungen im Untertagebau Priorität einräumen und die inhärenten Eigenschaften des flammhemmenden Materials überprüfen, um die langfristige Sicherheit zu gewährleisten.

Gewichtungsfaktoren für Entscheidungen

  1. Sicherheit (40%): Überprüfung von HL2/HL3-Prüfberichten von akkreditierten Laboren (z. B. TÜV, SGS).
  2. Haltbarkeit (30%): Martindale-Zyklen und Daten zur Farbechtheit.
  3. Wartung (20%): Vorhandensein von Bodenfreisetzungs- und Feuchtigkeitsbarrieretechnologien.
  4. Nachhaltigkeit (10%): GRS-Zertifizierung und Chemikaliensicherheit (OEKO-TEX).

Häufig gestellte Fragen zur Beschaffung von Schienengewebe

Frage 1: Warum ist EN 45545-2 HL3 für U-Bahnen erforderlich, aber nicht immer für Straßenbahnen im Fernverkehr?

A1: HL3 ist für Fahrzeuge der „Betriebskategorie 4“ erforderlich, die in Tunneln verkehren, in denen eine seitliche Evakuierung schwierig ist. Straßenbahnen verkehren üblicherweise in der „Betriebskategorie 1“ (oberirdisch), wo Fahrgäste das Fahrzeugtelverlassen können, wodurch niedrigere Wärmefreisetzungsschwellenwerte (HL1 oder HL2) ausreichen.

Frage 2: Kann ein Stoff die Anforderungen der EN 45545-2 erfüllen, aber die der NFPA 130 nicht?

A2: Ja. Die Tests verwenden unterschiedliche Wärmestrom- und Strahlungsparameter. Beispielsweise kann ein Gewebe eine geringe Wärmeabgabe (EN) aufweisen, aber eine bestimmte Rauchdichte (NFPA) erzeugen, die die US-Grenzwerte überschreitet. Eine Doppelzertifizierung ist für die weltweite Einhaltung erforderlich.

Frage 3: Wie wirkt sich die „inhärente FR“ auf das Griffgefühl und den Komfort des Sitzes aus?

A3: Dank moderner molekularer Modifizierung kann IFM Polyester die Weichheit natürlicher Fasern nachahmen. Im Gegensatz zu älteren, beschichteten Stoffen, die steif und nicht atmungsaktiv waren, zeichnen sich Begoodtex IFM Gewebe durch eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit und ein erstklassiges Tragegefühl aus.

Frage 4: Welche Bedeutung hat der „Konventionelle Toxizitätsindex“ (CIT)?

A4: Der CIT-Wert wird anhand der Konzentration von acht spezifischen giftigen Gasen berechnet. Im Bereich der Bahnsicherheit ist die Handlungsunfähigkeit durch giftige Dämpfe eine der Hauptursachen für Todesfälle; daher stellt ein niedriger CIT-Wert sicher, dass die Fahrgäste in den ersten Minuten eines Brandes bei Bewusstsein bleiben und evakuiert werden können.

Frage 5: Wie oft sollten die Sitzbezüge IFM -Schienen ausgetauscht werden?

A5: Die Flammschutzwirkung ist zwar dauerhaft, die ästhetische Lebensdauer des Gewebes beträgt in stark frequentierten Bereichen jedoch in der Regel 7 bis 10 Jahre. Begoodtex empfiehlt einen Austausch, sobald der Martindale-Test sichtbaren Florverlust aufweist oder sich die Feuchtigkeitssperre auf der Rückseite ablöst.

Kontaktieren Sie Begoodtex für zertifizierte Muster von flammhemmenden Geweben für den Schienenverkehr und technische Datenblätter, die auf Ihre spezifischen Projektanforderungen zugeschnitten sind.