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Brandschutz ist sowohl in Wohn- als auch in Gewerbegebäuden, in denen Textilien und Polstermöbel weit verbreitet sind, von entscheidender Bedeutung. Daher sind Brandschutzsprays zu einer beliebten und scheinbar praktischen Lösung geworden. Mit nur wenigen Anwendungen sollen gewöhnliche Textilien feuerhemmende Eigenschaften erhalten und so für ein beruhigendes Gefühl sorgen, ohne dass bestehende Materialien ausgetauscht werden müssen. Doch funktionieren Brandschutzsprays tatsächlich? Und vor allem: Bieten sie langfristigen Brandschutz?
Dieser Artikel untersucht die Wirksamkeit, die chemische Zusammensetzung und die Haltbarkeit von Flammschutzsprays unter realen Bedingungen, die auf verschiedene textile Substrate aufgetragen werden, mit dem Ziel, dem allgemeinen Verbraucher zu helfen, zu verstehen, ob auf diese Sprühbehandlungen tatsächlich langfristiger Brandschutz gewährleistet werden kann.

Flammschutzspray ist eine flüssige, meist wasserbasierte chemische Lösung, die auf die Oberfläche brennbarer Materialien wie Vorhänge, Polstermöbel und Teppiche aufgetragen wird. Diese Sprays enthalten flammhemmende Chemikalien wie Ammoniumpolyphosphat oder Boratsalze, die in die äußere Schicht des Gewebes eindringen. Nach dem Verdunsten der Flüssigkeit verbleibt der chemische Rückstand auf den Fasern und reagiert bei Kontakt mit einer Wärmequelle. Es handelt sich um eine „Oberflächenbehandlung“ oder „nachträgliche Anwendung“, d. h. sie wird nach der Herstellung und Veredelung des Textils aufgetragen und ist nicht Bestandteil der Faser selbst.
Tabelle 1: Technische Zusammensetzung typischer Flammschutzsprays
| Komponententyp | Konkretes Beispiel | Funktion bei der Brandbekämpfung |
|---|---|---|
| Aktiver Agent | Ammoniumpolyphosphat (APP) | Durch Dehydrierung der Fasern bildet sich eine schützende Kohleschicht. |
| Gasunterdrückungsmittel | Stickstoffverbindungen | Gibt nicht brennbare Gase ab, um den Sauerstoff zu verdünnen. |
| Bindemittel | Polymerharz (optional) | Hilft dabei, dass die Chemikalie an der Faseroberfläche haftet. |
Der Schutzmechanismus eines Flammschutzsprays beruht auf einer chemischen Oberflächenreaktion, die im Moment der Entzündung stattfindet. Wenn das besprühte Gewebe einer Flamme ausgesetzt wird, absorbieren die Chemikalien die Wärme (eine endotherme Reaktion) und beginnen sich zu zersetzen, wobei Wasserdampf oder nicht brennbare Gase wie Kohlendioxid freigesetzt werden. Gleichzeitig fördern die chemischen Salze die Bildung einer kohlenstoffhaltigen Schutzschicht auf der Faseroberfläche. Diese Schutzschicht wirkt isolierend, indem sie verhindert, dass Sauerstoff in den Faserkern eindringt und das Material das Feuer weiter anfacht. Dieser Schutz ist jedoch nur so wirksam wie die Gleichmäßigkeit des Sprühauftrags.
Unter kontrollierten Laborbedingungen bestehen mit hochwertigen Flammschutzsprays behandelte Textilien erfolgreich strenge Erstentflammbarkeitstests wie NFPA 701 (für Vorhänge) oder BS 5852 (für Polstermöbel). Diese Tests bestätigen, dass das Material nach Entfernung der Zündquelle nicht weiterbrennt und die Verkohlungstiefe innerhalb zulässiger Grenzen bleibt. Diese Leistung am „Tag Null“ beweist die Wirksamkeit des Sprays im Ausgangszustand. Die Einhaltung der Vorschriften geht jedoch oft schnell verloren, sobald der Stoff in Gebrauch genommen wird, da diese Tests die natürliche Abnutzung, Staubablagerungen oder Lichteinwirkung, die im realen Alltag auftreten, in der Regel nicht berücksichtigen.
Tabelle 2: Gängige Prüfnormen für behandelte Textilien
| Standard | Anwendbare Region | Primärer Bewertungsparameter |
|---|---|---|
| NFPA 701 | USA / Kanada | Flammenausbreitung und brennende Trümmer. |
| BS 5867 Teil 2 | Großbritannien | Entflammbarkeit von Gardinen und Fenstervorhängen. |
| DIN 4102 B1 | Deutschland / Europa | Kleinbrennertest für Baumaterialien. |
Die größte technische Einschränkung von Flammschutzsprays liegt in ihrer mangelnden Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Waschen. Da die Chemikalien lediglich auf die Faser aufgetragen und nicht in deren Molekularstruktur integriert werden, sind sie weiterhin stark auswaschbar. Ein einziger Waschgang in einer gewerblichen Waschmaschine oder selbst eine Hochdruckdampfreinigung entfernt den Großteil der Flammschutzmittel. Dadurch wird ein als „feuerfest“ eingestufter Vorhang im Handumdrehen wieder zu einer brennbaren Gefahr. Begoodtex begegnet diesem Problem mit der Inherent Flame Retardant ( IFM )-Technologie, bei der der Schutz Teil des Faserpolymers ist und somit eine Wirksamkeit für mehr als 50 Wäschen gewährleistet wird.

Die Wirksamkeit eines äußerlich aufgebrachten Flammschutzmittels hängt stark von der Porosität und Feuchtigkeitsaufnahme der Zielfaser ab. Naturfasern wie Baumwolle, Leinen und Wolle sind stark saugfähig, sodass das Spray bis in den Garnkern eindringen kann und einen relativ stabilen (wenn auch nicht permanenten) Schutz bietet. Synthetische Fasern wie Standard-Polyester oder Nylon sind nicht porös und wasserabweisend. In diesen Fällen haftet das Spray oft nicht richtig, wodurch ein spröder Film auf der Oberfläche entsteht, der mit der Zeit reißt und abfällt. Daher sind Sprays im Vergleich zu den natürlichen Eigenschaften von Polyester eine unzuverlässige Wahl für moderne synthetische Gardinen.
Die Sicherheit von Menschen ist bei der Verwendung von Flammschutzsprays zur äußerlichen Anwendung von größter Bedeutung, da diese häufig Chemikalien enthalten, die nicht vollständig im Gewebe eingeschlossen werden. Bei der Anwendung auf Polstermöbeln oder Bettwäsche können diese Chemikalien auf die Haut gelangen oder als Feinstaub beim Abbau der Beschichtung eingeatmet werden. Einige ältere oder günstigere Sprays können Halogene oder Formaldehyd abspaltende Stoffe enthalten, die mit Atemwegserkrankungen und Hautreizungen in Verbindung gebracht werden. Begoodtex setzt auf Fasern, die nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert sind. Das bedeutet, dass sie frei von Schadstoffen und auch für Säuglinge unbedenklich für den direkten Hautkontakt sind.
Das Aufsprühen von Chemikalien auf fertige Textilien verändert unweigerlich deren Haptik und Aussehen. Die zurückbleibenden Salze können den Stoff steif, bretthart oder rau anfühlen lassen. Oftmals zieht der chemische Rückstand Staub und Luftschadstoffe schneller an als unbehandelte Textilien, was zu einem stumpfen Aussehen und häufigerem Reinigungsbedarf führt – wodurch paradoxerweise der Brandschutz weiter beeinträchtigt wird. Darüber hinaus können saure Bestandteile in manchen Sprays den Abbau von Naturfasern beschleunigen und die Lebensdauer von Vorhängen oder Möbeln deutlich verkürzen.
„Der Preis für einen vorübergehenden Brandschutz ist oft die vorzeitige Zerstörung der ästhetischen und strukturellen Integrität des Textils.“
Die Verwendung von Brandschutzsprays zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäusern odertelist technisch und administrativ anspruchsvoll. Zwar verfügt das Gewebe zum Zeitpunkt der Installation über ein Zertifikat, dieses verliert jedoch häufig seine Gültigkeit, sobald das Gewebe gereinigt wird oder nach einer bestimmten Zeit (in der Regel 12 Monate). Um die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, müssen Gebäudemanager strikte Nachbehandlungsintervalle einhalten und detaillierte Protokolle für die Feuerwehr führen. Andernfalls drohen im Brandfall erhebliche Haftungsansprüche. Begoodtex IFM -Gewebe bieten hingegen „lebenslange Schutzwirkung“, d. h. die Brandschutzklasse bleibt unabhängig von der Reinigungshistorie dauerhaft erhalten.
Tabelle 3: Vergleich von Haftung und Compliance
| Compliance-Faktor | Sprühbehandeltes Gewebe | Begoodtex IFM Gewebe |
|---|---|---|
| Gültigkeit des Zertifikats | Vorübergehend (muss verlängert werden) | Dauerhaft (Lebensdauer des Stoffes) |
| Status nach der Reinigung | Erfordert eine erneute Behandlung | Gewährleistet die Einhaltung der Vorschriften |
| Prüfungsrisiko | Hoch (Feldtests scheiteren leicht) | Null (Die Leistung ist inhärent) |
Aus finanzieller Sicht erscheinen Flammschutzsprays nur bei der Erstanschaffung günstiger. Berechnet man die Gesamtbetriebskosten (TCO) über einen Zeitraum von fünf Jahren, ist die sprühbehandelte Variante deutlich teurer. Zu den versteckten Kosten zählen der Arbeitsaufwand für die Anwendung vor Ort, die Kosten der Chemikalie selbst, die Notwendigkeit einer speziellen Trockenreinigung (zum Schutz der Beschichtung) und schließlich der vorzeitige Austausch des Gewebes aufgrund chemischer Zersetzung. IFM Gewebe von Begoodtex benötigen außer der Standardreinigung keine weitere Wartung und sind somit die wirtschaftlichste Wahl für das langfristige Gebäudemanagement.
Die Technologie der inhärenten Flammschutzmittel ( IFM ), wie sie beispielsweise von Begoodtex eingesetzt wird, stellt einen grundlegenden Wandel von der Beschichtung hin zur gezielten Entwicklung dar. Durch die Modifizierung des Polyestermoleküls während der Polymerisation werden die flammhemmenden Eigenschaften untrennbar mit dem Faserkern verbunden. Dadurch wird sichergestellt, dass der Schutz weder ausgewaschen noch abgerieben oder durch Sonneneinstrahlung beeinträchtigt werden kann. Als Experte in Forschung und Entwicklung bin ich überzeugt, dass die Zuverlässigkeit von IFM Textilien in stark frequentierten oder risikoreichen Umgebungen die unvorhersehbare Wirkung von Sprühimprägnierungen bei Weitem übertrifft und somit ein wirklich passives Brandschutzsystem bietet, das jederzeit zuverlässig funktioniert.
Flammschutzsprays bieten eine funktionale, aber nur vorübergehende Lösung für den lokalen Brandschutz. Sie sind zwar für einmalige Ereignisse oder als Notmaßnahme für nicht flammhemmende Textilien wirksam, erweisen sich jedoch hinsichtlich Haltbarkeit, langfristiger Konformität und Kosteneffizienz als unzureichend. Für die professionelle Beschaffung in Branchen wie dem Gastgewerbe, dem Gesundheitswesen und dem Bildungswesen sind die von Natur aus flammhemmenden Textilien von Begoodtex die einzig technisch sinnvolle Investition. Sie bieten einen dauerhaften, umweltfreundlichen und hautverträglichen Schutz, der mit oberflächlichen Behandlungen nicht zu erreichen ist.
Ja, Sie können ein zertifiziertes Brandschutzspray verwenden, um die Vorhänge an erste Stellen, beispielsweise nach NFPA 701, zu sprühen. Beachten Sie jedoch, dass Sie das Spray bei jeder Reinigung der Vorhänge oder einmal jährlich erneut auftragen müssen, um die Zertifizierung aufrechtzuerhalten.
Die genaueste Methode ist ein „Flammentest vor Ort“ an einem kleinen, unauffälligen Stoffrest. Brennt der Stoff nach dem Entfernen der Flamme weiter, ist das Spray ausgewaschen oder hat sich zersetzt. IFM Gewebe vermeiden diese Unsicherheit vollständig.
Viele Sprays können mit der Zeit zu Vergilbung führen, insbesondere bei Einwirkung von UV-Licht oder Hitze. Einige haben zudem einen leichten chemischen Geruch oder ziehen Staub an, was zu muffigem Geruch führen kann. Begoodtex IFM Fasern sind geruchlos und UV-beständig.
Streng genommen nein. Zwar sind manche Industriebeschichtungen haltbarer als Sprays für Endverbraucher, doch keine Oberflächenbehandlung ist so dauerhaft wie eine natürliche Faser. Beschichtungen versagen mit der Zeit aufgrund der mechanischen und chemischen Belastungen durch die Reinigung.
Ja. Im Gegensatz zu spritzbehandelten Textilien, die besondere Pflege benötigen, können Begoodtex IFM Textilien mit handelsüblichen Waschmitteln gewaschen werden. Vermeiden Sie jedoch Weichspüler auf Silikonbasis, da diese die Fasern beschichten und eine entzündliche Oberflächenschicht bilden könnten. V1.1