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Polyester zählt zu den weltweit am häufigsten verwendeten Kunstfasern und ist bekannt für seine Strapazierfähigkeit, Vielseitigkeit und seinen günstigen Preis. Es ist der Hauptbestandteil einer Vielzahl von Produkten, von Kleidung (wie Hemden und Sportbekleidung) und Heimtextilien (wie Vorhängen und Bettwäsche) bis hin zu industriellen Anwendungen wie Seilen und Planen. Doch in puncto Brandschutz gibt es große Unterschiede zwischen Polyester.
Aufgrund seiner weiten Verbreitung ist es entscheidend, sein Brandverhalten zu verstehen. Zunächst muss eine grundlegende Frage geklärt werden: Sprechen wir von „normalem Polyester (nicht-flammhemmendem Polyester)“ oder von „flammhemmendem Polyester (flammhemmendem Polyester (FR-PET)“? Diese beiden Materialien unterscheiden sichtelin ihren Brandschutzeigenschaften; ersteres ist brennbar, letzteres flammhemmend.
Normales Polyester (PET) selbst ist entzündlich Es handelt sich um ein schmelzentzündliches Material. Flammhemmendes Polyester hingegen erreicht seine selbstverlöschende Eigenschaft durch technische Modifizierung. Dieser Artikel erläutert anhand wissenschaftlicher Kennzahlen die wesentlichen Unterschiede zwischen diesen beiden Polyesterarten.

Nicht-flammhemmendes Polyester (PET) ist eine thermoplastische Kunstfaser, die durch Polykondensation von Terephthalsäure (TPA) und Ethylenglykol (EG) entsteht. Es besitzt keine natürliche Flammschutzwirkung und wird als brennbare Faser eingestuft. Sein Zündpunkt liegttel485–560 °C, sein Selbstentzündungspunkt bei etwa 630 °C.
Das Brennverhalten von nicht flammhemmendem Polyester ist die sogenannte Schmelzverbrennung. Bei Kontakt mit Feuer erweicht es zunächst, schmilzt, schrumpft und tropft ab. Diese heißen, geschmolzenen Tropfen können, wenn sie auf andere brennbare Materialien gelangen, eine Sekundärentzündung verursachen oder schwere Verbrennungen hervorrufen. Nach Entfernung der Flammenquelle brennt es in der Regel noch kurze Zeit nach, bevor es erlischt; es ist nicht selbstverlöschend.
Der Sauerstoffindex (LOI) ist eine der gebräuchlichsten und intuitivsten wissenschaftlichen Kennzahlen zur Beurteilung des Brandverhaltens eines Materials. Man kann ihn sich als eine Art „Brandschutzwert“ vorstellen – je höher der Wert, desto sicherer das Material.
Der Rolle Die Bedeutung von LOI ist sehr einfach: Sie teluns wie „abhängig“ ein Material zum Verbrennen von Sauerstoff ist.
Wir alle wissen, dass Feuer Sauerstoff benötigt. Die Luft, die wir atmen, enthält etwa 21% Sauerstoff. Diese 21 % gelten als „bestanden“.
Die LOI-Zahl (oder der „Score“) steht für: „Der Mindestanteil an Sauerstoff, den ein Material benötigt, um sich zu entzünden und weiterzubrennen.“
Vergleicht man diesen Wert mit 21 % (dem Sauerstoffgehalt der Luft), wird seine Bedeutung glasklar:
Auf Grundlage dieses Standards Nicht-flammhemmendes Polyester (PET) hat einen LOI von etwa 20 bis 21 %..
Diese Zahl kennzeichnet es eindeutig als ein brennbare FaserDa die zur Aufrechterhaltung der Verbrennung benötigte Sauerstoffmenge gleich dem Sauerstoffgehalt der Luft (oder sogar geringer) ist, kann es kontinuierlich an der Luft brennen.
Wenn nicht-flammhemmendes Polyester brennt, weist es die folgenden typischen Eigenschaften auf, die sichtelvon denen natürlicher Fasern wie Baumwolle unterscheiden. Informationen zur Brennbarkeit von Baumwollgewebe finden Sie hier: Ist Baumwolle feuerfest? Die Wahrheit über die Flammhemmung von Baumwolle.
| Eigentum | Verhalten |
|---|---|
| Brennender Zustand | Schmilzt und tropft, begleitet von schwarzem Rauch |
| Flammenfarbe | Gelb mit blauem Rand |
| Geruch | Aromatischer Geruch (ähnlich wie verbranntes Plastik) |
| Rückstand | Schwarze, harte, perlenartige Klumpen (verkohlte Tropfen) |
| Selbstverlöschende Eigenschaften | Nicht selbstverlöschend (brennt nach dem Entfernen der Flamme noch kurz weiter) |
Der Vergleich von nicht-flammhemmendem Polyester mit flammhemmendem Polyester und anderen gängigen Fasern zeigt deutlich seine Brennbarkeitsklassifizierung:
| Material | LOI % | Entflammbarkeitsklasse | Brennverhalten |
|---|---|---|---|
| Baumwolle | 17–18 | Brennbar | Brennt schnell, schmilzt/tropft nicht, gräulich-weißer Rauch |
| Nicht flammhemmendes Polyester (PET) | 20–21 | Brennbar | Schmilzt und tropft, schwarzer Rauch |
| Acryl (unmodifiziert) | 18-20 | Sehr entzündlich | Helle Flamme, brennt schnell |
| FR Viskose | 26–30 | Flammhemmend | Erlischt von selbst, wenn die Flamme entfernt wird |
| Aramid | ≥ 28–30 | Flammhemmend | Schmilzt und tropft nicht, erlischt von selbst. |
| FR-Polyester (FR-PET) | ≥ 28–35+ | Flammhemmend / Selbstverlöschend | Keine geschmolzenen Tropfen, erlischt beim Entfernen der Flamme. |
Um entflammbares, nicht flammhemmendes Polyester (LOI 20–21 %) in flammhemmendes Polyester (LOI > 28 %) umzuwandeln, sind spezielle technische Behandlungen erforderlich. Es gibt zwei Hauptmethoden:
Hierbei handelt es sich um eine Technik, bei der Flammschutzmittel (z. B. auf Phosphor- oder Halogenbasis) durch Tauchen, Beschichten oder Harzbindung auf die Oberfläche des fertigen Gewebes aufgebracht werden.
Auch bekannt als Lösungsfärbung oder Copolymerisationsmodifizierung. Dabei werden flammhemmende Monomere (wie phosphor- oder stickstoffbasierte Verbindungen, z. B. DOPO, CP) während der Polymerisation (Vorspinnphase) in die Molekülkette des Polyesters eingeführt.
Auf Grundlage der obigen Analyse lässt sich eine klare Schlussfolgerung hinsichtlich des Brandverhaltens von Polyester ziehen:
Sie möchten die Unterschiede in Entflammbarkeit, Flammschutzklasse und Sauerstoffindex (LOI) verschiedener Fasern verstehen? Wir haben eine Liste mit relevanten Fachartikeln zusammengestellt, die Ihnen helfen, schnell festzustellen, ob ein Material sicher und als flammhemmendes Gewebe geeignet ist. Klicken Sie auf den untenstehenden Link, um die Liste schnell anzuzeigen:
A: Die chemische Struktur von nicht-flammhemmendem Polyester (PET) entsteht durch die Polymerisation von Tripolyacetat (TPA) und Ethylenglykol (EG). Seine Molekülkette enthält zahlreiche Esterbindungen. Diese Struktur benötigt relativ wenig Wärme und Sauerstoff zum Zersetzen und Verbrennen. Der LOI-Wert von 20–21 % bedeutet, dass der für die Verbrennung benötigte Sauerstoffgehalt dem Sauerstoffgehalt der Luft von 21 % oder weniger entspricht. Daher wird PET als brennbare Faser (in Luft brennbar) eingestuft.
A: Es gibt zwei Hauptgefahren: 1. Verursacht Sekundärbrände: Heiße, geschmolzene Tropfen, die auf andere brennbare Gegenstände wie Teppiche, Papier oder Sofas fallen, können diese schnell entzünden und so zur Ausbreitung des Feuers führen. 2. Verursacht schwere Verbrennungen: Wenn Polyesterkleidung Feuer fängt, bleiben die geschmolzenen Fasern an der Haut haften und verursachen tiefe, schwere Verbrennungen, die schwer zu entfernen sind.
A: „Inhärente Flammschutzwirkung“ oder „Permanente Flammschutzwirkung“ ( IFM ) bei Polyesterfasern bezeichnet Fasern, bei denen die flammhemmende „Komponente“ (z. B. ein phosphorhaltiges Monomer) während der Polymerisation durch chemische Copolymerisation in die Molekülkette des Polymers integriert wird. Dadurch ist die flammhemmende Eigenschaft Bestandteil der molekularen Struktur der Faser und keine oberflächliche Beschichtung. Die Flammschutzwirkung ist daher dauerhaft und bleibt auch nach häufigem Waschen erhalten.