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Im globalen Textilexport ist die Konformitätsprüfung von Verdunkelungsvorhängen häufig Anlass für Streitigkeiten bei Bestellungen. Der typischste technische Konflikt entsteht zwischen den Japanische JIS L 1055 und die Amerikanische AATCC TM203 Viele Hersteller verstehen den grundlegenden Unterschied in der Definition von „Lichtundurchlässigkeit“ durch diese beiden Normen nicht, was dazu führt, dass Produkte, die in Japan als „Lichtundurchlässigkeitsgrad 1 (99,99 %)“ eingestuft sind, auf dem US-Markt als „lichtdurchlässig“ abgelehnt werden
Dieser Artikel bietet eine fundierte vergleichende Analyse und Fertigungslösungen in drei Dimensionen: technische Prinzipien, Testmethoden und Beurteilungskriterien.

Der größte Unterschied zwischen JIS L 1055 und AATCC TM203 liegt in der Dimension ihrer Beurteilungskriterien.
Vereinfacht gesagt, konzentriert sich der japanische Standard JIS L 1055 auf „Menschliche Sinneserfahrung (Beleuchtungsstärke)“, Die Helligkeitsmessung erfolgt anhand der vom menschlichen Auge unter starken Lichtverhältnissen wahrgenommenen Helligkeit. Im Gegensatz dazu konzentriert sich der amerikanische AATCC TM203-Standard auf … „Absolute physikalische Daten (Spektrale Transmission)“, Mithilfe von Präzisionsinstrumenten wird die absolute Durchdringung von Lichtstrahlen gemessen. Diese Diskrepanz erklärt, warum „99,99 %“ in Japan als höchste Stufe der Lichtdurchlässigkeit gilt, aber in den USA die Anforderungen an absolute Lichtdurchlässigkeit oft nicht erfüllt.
JIS L 1055 (Prüfverfahren für die Lichtundurchlässigkeit von Vorhangmaterialien) ist der Kernstandard für die japanische Vorhangindustrie und verwendet typischerweise Methode A (Beleuchtungsstärkemethode).
Die Nippon Interior Fabrics Association (NIF) kategorisiert die Lichtundurchlässigkeit in drei Klassen auf Basis der Daten nach JIS L 1055. Anmerkung: Die japanische Norm erkennt eine „relative Lichtblockierung“ an, was bedeutet, dass ein geringfügiger Lichtaustritt zulässig ist.
| NIF-Klasse | Tarifanforderung | Visuelles Erlebnis (NIF-Definition) | Empfohlene Anwendung |
|---|---|---|---|
| Klasse 1 | ≥ 99.99% | Fast vollständig schwarz. Obwohl Gesichter nicht erkennbar sind, kann eine äußerst schwache Lichtwahrnehmung bestehen (0,01 % Lichtdurchlässigkeit). | Schlafzimmer, Heimkinos |
| Klasse 2 | 99.80% – 99.99% | Dunkel. Gesichtszüge sind vage erkennbar. | Standard-Schlafzimmer |
| Klasse 3 | 99.40% – 99.80% | Dim. Die Gesichtsausdrücke sind erkennbar, aber das Licht reicht für Büroarbeiten nicht aus. | Wohnzimmer, Arbeitszimmer |
⚠️ Brancheneinblick: Warum ist NIF Grade 1 (99,99%) immer noch umstritten?
Viele Käufer glauben fälschlicherweise, „Grad 1“ bedeute „völlige Schwärze“, doch dies ist ein mathematischer Irrtum. Der NIF-Standard für Grad 1 erlaubt eine Lichtdurchlässigkeit von unter 0,01 %.
Unter der intensiven 100.000 Lux Test nach JIS L 1055, eine Transmission von 0,01 % bedeutettely 10 Lux Licht dringt in den Raum ein.
Was entspricht 10 Lux? Es entspricht der Helligkeit von 10 Kerzen oder der Dämmerung. Daher Japans „Alarmstufe 1“ ist NICHT gleichzusetzen mit dem amerikanischen „Stromausfall“ Um diesem Punkt Rechnung zu tragen, hat NIF seit 2018 Unternehmen dazu angehalten, 100%-Produktetelzu kennzeichnen (z. B. „Kompletter Stromausfall“), um sie von Standardprodukten mit 99,99% Strom zu unterscheiden.
AATCC TM203 (Lichtblockierungseffekt von Textilien: Spektralphotometrische Methode) ist der Goldstandard für den US-Markt, insbesondere in der Hotelbranche.
In den US-amerikanischen Beschaffungsstandards ist die Definition von „Blackout“ absolut. Das Ergebnis von AATCC TM203 bestimmt die Klassifizierung des Produkts:
Kritischer Warnhinweis: Viele Stoffe, die in Japan mit 99,99 % Lichtdurchlässigkeit (Klasse 1) geprüft werden, weisen unter US-amerikanischen AATCC-Prüfverfahren oft eine Lichtdurchlässigkeit von 0,01 % bis 0,05 % auf. Nach dem US-System gelten diese Stoffe als „Dimouts“. Eine Kennzeichnung als „Blackout“ für den Export birgt das Risiko einer sofortigen Ablehnung.
Um die Unterschiede zu veranschaulichen, folgt hier ein detaillierter Vergleich der wichtigsten Parameter:
| Vergleichsdimension | JIS L 1055 (Japan) | AATCC TM203 (USA) |
|---|---|---|
| Kerninstrument | Beleuchtungsstärkemesser (Luxmeter) | Spektrophotometer |
| Hauptfokus | Menschliche Wahrnehmung (Lux) | Instrumentendaten (Opazität %) |
| Höchster Standard | NIF-Grad 1 (≥99,99 %) | 100 % Stromausfall (0,00 %) |
| Toleranz | Toleranz existiert (Erlaubt eine Leckage von 0,01 %) | Null Toleranz (Muss 0,00 % sein) |
| Mainstream-Stoff | Hochdichtes gewebtes Dimout | Beschichtet (4-fach) oder beflockt |
Für einen Exporthersteller ist eine Produktstrategie nach dem Motto „Einheitsgröße“ riskant. Wir empfehlen differenzierte Textillösungen, die auf dem angestrebten Prüfstandard basieren (mit Beispielen aus der BEGOODTEX-Forschung und -Entwicklung):
Empfohlene Technik: Hochdichte Dimout
Da auf dem japanischen Markt „Haptik“ und „Fall“ Priorität haben und eine Leckage von 0,01 % toleriert wird:
Empfohlene Technik: 4-facher Silikon-/Acryl-Beschichtung
Gewebte Stoffe bestehen den AATCC-0,00%-Test aufgrund mikroskopischer Lücken zwischen den Garnen nicht. Eine chemische Beschichtung ist obligatorisch
A: Nahezu unmöglich. Gewebte Verdunkelungsstoffe erreichen typischerweise eine Lichtundurchlässigkeit von 98 % bis 99,9 %. Unter den präzisen Bedingungen von AATCC-203-Instrumenten dringen Photonen durch die mikroskopisch kleinen Zwischenräume (Nadellöcher) zwischen den Fäden. Unbehandelte Gewebe werden in den USA als „Dimout“ bezeichnet.
A: Das Hauptproblem sind „Löcher“ Das 3-Pass-Verfahren (üblicherweise 1 schwarze Schicht + 2 weiße Schichten) kann beim Aufschäumen/Trocknen mikroskopisch kleine Luftbläschen oder Unebenheiten hinterlassen. Unter starker Lichteinstrahlung werden diese zu Lichtlecks. Hochwertige US-Produkte erfordern daher typischerweise 4- oder 5-Pass-Verfahren, um die Lichtwegetelabzudichten.
A: Es entspricht der Helligkeit des direkten Sonnenlichts um die Mittagszeit im Sommer. Die Strenge der japanischen Norm liegt in der extremen Intensität der Lichtquelle, die selbst durch dicke Stoffe hindurchscheinen kann. Erreicht ein Stoff unter dieser Intensität eine Lichtdurchlässigkeit von 99,99 %, bietet er eine hervorragende Beschattung für den täglichen Gebrauch im Haushalt (wo die Lichtstärke typischerweise unter 100.000 Lux liegt).
A: Nein. Der NIF-Grad 1-Bereich liegt zwischen 99,99 % und 100 % Lichtundurchlässigkeit. Stoffe, die sich im Bereich von 99,99 % des Grades 1 befinden, weisen bei genauer Betrachtung oder Beleuchtung mit einer Handytaschenlampe sternförmige Lichtpunkte auf. Nur beschichtete Stoffe des Grades 1, die tatsächlich 100 % Lichtundurchlässigkeit erreichen, entsprechen annähernd der amerikanischen Definition von „Verdunkelung“