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Eine vollständige Analyse der drei wichtigsten Fasern: Die Unterschiede zwischen natürlichen, regenerierten und synthetischen Fasern

Vorwort

Haben Sie jemals vor Ihrem Kleiderschrank gestanden und sich gefragt, warum manche T-Shirts atmungsaktiv und trocken sind, während andere sich stickig und unangenehm anfühlen? Warum fallen manche Röcke fließend, während andere leicht knittern?

Die Antwort liegt in einem kleinen Wort auf dem Etikett des Kleidungsstücks –Faser.

Wer Fasern versteht, kann nicht nur beim Einkaufen bewusste Entscheidungen treffen, sondern auch die Leistungsfähigkeit und den Wert von Kleidungsstücken besser einschätzen. Heute erklären wir anhand eines Diagramms und dreier Hauptkategorien die Unterschiede zwischen „Naturfasern“, „Regenerationsfasern“ und „Synthetikfasern“. So werden Sie ab sofort zum Experten fürs Einkaufen!

Kernwissenspunkte

  • Die Faser ist die entscheidende Grundlage für die Leistungsfähigkeit von Textilien und beeinflusst den Tragekomfort, die Atmungsaktivität, das Aussehen und die Funktionalität von Kleidung.
  • Fasern werden anhand ihrer Herkunft in drei Hauptkategorien unterteilt: Naturfasern, Regeneratfasern und synthetische Fasern.
  • Viskose (Viskosefaser) gehört zu den regenerierten Zellulosefasern und ist zwischen natürlichen und synthetischen Fasern einzuordnen.
  • Naturfasern sind hautfreundlich und atmungsaktiv, neigen aber zum Knittern und Einlaufen; synthetische Fasern zeichnen sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Funktionalität aus.
  • Regenerierte Fasern vereinen natürlichen Tragekomfort mit industrieller Steuerbarkeit und sind somit eine ausgewogene Wahl für moderne Textilien.
  • Die zukünftige Entwicklungsrichtung von Fasern ist grüne, zirkuläre und leistungsstarke nachhaltige Innovation.

I. Warum ist es wichtig, Fasern zu verstehen?

Einfach ausgedrückt, Die Faser ist die DNA der TextilienEs bestimmt die Eigenschaften eines Kleidungsstücks:

  • KomfortWie verhält es sich mit Feuchtigkeitsaufnahme, Atmungsaktivität und Hautverträglichkeit?
  • Aussehen und TexturIst es glänzend und prachtvoll oder schlicht und schmucklos?
  • LeistungIst es verschleißfest, pflegeleicht und elastisch?

Von Alltagskleidung bis hin zu funktionaler Outdoor-Ausrüstung – die Wahl der richtigen Faser ist die halbe Miete.

Beschreibung der Stoffzusammensetzung
Beschreibung der Stoffzusammensetzung

II. Strukturdiagramm der Faserklassifizierung

In der modernen Textilindustrie werden Fasern in drei Hauptkategorien unterteilt:

  1. Naturfasern
  2. Regenerierte Fasern
  3. Synthetische Fasern

Diese drei bilden ein vollständiges Spektrum von „Naturgaben“ bis hin zu „technologischer Innovation“. Das folgende Diagramm veranschaulicht deutlich ihre hierarchische Beziehung:

Faserklassifizierung

Zum Beispiel Viskose befindet sich in der Kategorie „regenerierte Zellulosefasern“ unter „synthetische Fasern“ –

Sie entsteht aus natürlicher Pflanzenzellulose, wird aber durch chemische Auflösung und Regeneration gebildet und gehört zum Übergangstyp der Fasern, der als „halbnatürlich, halbsynthetisch“ eingestuft wird.

III. Naturfasern: Geschenke der Natur, die klassische Wahl für Komfort und Atmungsaktivität

Naturfasern: Geschenke der Natur

Naturfasern stammen direkt aus Pflanzen oder Tieren der Natur, benötigen keine chemische Umstrukturierung und sind die ältesten Textilmaterialien, die von Menschen verwendet wurden.

1. Pflanzliche Fasern

  • Baumwolle Hoher Zellulosegehalt (ca. 90%), weich, atmungsaktiv und hoch saugfähig, wodurch es sich ideal für T-Shirts, Hemden und Bettwäsche eignet.
  • Leinen / Hanf / Ramie Lange und steife Fasern, die schnell trocknen und Feuchtigkeit ableiten – perfekt geeignet für Sommerkleidung.
  • Bambusfaser (Naturtyp) Enthält natürliche Bambus-Kun-Bestandteile mit gewissen antibakteriellen Eigenschaften, unterscheidet sich aber von „regenerierter Bambuszellstofffaser“
Naturfasern, pflanzliche Fasern (Baumwolle/Leinen/Hanf)
Pflanzliche Fasern (Baumwolle / Leinen / Hanf)

2. Tierische Fasern

  • Wolle „Ein natürlicher Thermostat“ Es bietet sowohl Wärme als auch Elastizität, Eigenschaften, die man häufig bei hochwertigen Pullovern und Mänteln findet.
  • Seide Ein natürliches Proteinfilament mit sanftem Glanz und hoher Atmungsaktivität, das für hochwertige Textilien steht.
  • Kaschmir Feiner und weicher als Wolle, selten und teuer.

Die Vorteile von Naturfasern liegen in ihrem „Komfort und ihrer Umweltfreundlichkeit“, ihre Nachteile sind jedoch die hohen Kosten, die Neigung zum Knittern und Einlaufen sowie die geringere Festigkeit.

Naturfasern Tierische Fasern (Seidenfaser)
Tierische Fasern (Seidenfaser)

IV. Regenerierte Fasern: Moderne Neuerfindung natürlicher Rohstoffe

Regenerierte Fasern (regenerierte Zellulosefasern) verwenden natürliche Zellulose aus Pflanzen als Rohmaterial. Sie gewinnen Zellulose aus natürlichen Substanzen (wie Holz- und Bambuszellstoff) und formen sie nach dem Auflösen durch einen chemischen Prozess des „Auflösens → Regenerierens → Spinnens“ neu Besitzt den Komfort natürlicher Fasern und verbessert gleichzeitig einige ihrer Eigenschaften.

Regenerierte Fasern
Regenerierte Fasern

Typische Vertreter und technische Merkmale

NameEnglischer NameRohstoffquelleProzessmerkmaleLeistung
Viskose RayonViskosefaserHolzschliff, BaumwollfasernKlassische Vulkanisationsregenerationsmethode (CS₂ + NaOH)Weich, fällt schön, gute Färbbarkeit, geringe Nassfestigkeit
ModalModalBuchenholzzellstoffVerbesserte Viskosität, HWM-StrukturHohe Nassfestigkeit, glatte Haptik, geringe Schrumpfung
Lyocell (Tencel)TencelHolzschliffUmweltfreundliches NMMO-Lösungsmittelverfahren, keine SchwefelbelastungUmweltfreundlich, hochfest, atmungsaktiv
CuproKupferfaserBaumwoll-LintersKupferammoniumlösungsauflösungsmethodeGlatt, eng anliegend, hervorragende Atmungsaktivität
AcetatAcetatfaserCelluloseveresterungThermoplastische RegeneratfaserGuter Glanz, geeignet für Futterstoffe und Mode

Experten-Tipp: Viele Menschen glauben fälschlicherweise, Viskose sei ein reines Naturprodukt. Obwohl ihr Rohstoff natürlicher Holzschliff ist, zählt sie zu den „regenerierten Fasern“ innerhalb der „synthetischen Fasern“, da sie einem chemischen Regenerationsprozess unterzogen wird und keine „Naturfaser“ ist

Kurzbeschreibung des Verfahrens (am Beispiel von Viskose)

  1. Zellstoffaufbereitung von Rohstoffen (Holzzellstoff / Baumwoll-Linters)
  2. Alkalisierungsreaktion (NaOH-Behandlung)
  3. Reaktion mit Kohlenstoffdisulfid (CS₂) zur Bildung von Cellulosexanthogenat
  4. Auflösen in einer verdünnten alkalischen Lösung zur Bildung einer „viskosen Lösung“
  5. Extrudieren durch eine Spinndüse in ein Säurebad zur Regeneration zu Fasern
  6. Waschen, Bleichen und Trocknen zur Herstellung von Viskose-Stapelfasern oder -Filamenten

V. Synthetische Fasern: Produkte moderner Industrietechnologie

Synthetische Fasern werden durch die Polymerisation petrochemischer Rohstoffe (wie Ethylen, Benzol, Propylen) hergestellt.

Ihre Vorteile liegen in ihrer hohen Festigkeit, Verschleißfestigkeit, einfachen Wartung und kontrollierbaren Leistung, wodurch sie zu den Kernmaterialien moderner Funktionstextilien werden.

Synthetische Fasern (Polyesterfaser)
Synthetische Fasern (Polyesterfaser)
NameEnglischer NameHauptmerkmaleAnwendung
PolyesterPolyesterHohe Festigkeit, knitterarm, formstabilArbeitskleidung, Vorhänge, Sofabezug
NylonNylonVerschleißfest, gute Elastizität, geringe FeuchtigkeitsaufnahmeSportbekleidung, Rucksäcke, Seile
AcrylAcrylWarm, leicht, leuchtend farbenfrohPullover, Strickwaren
ElasthanElasthanExtrem elastisch, gute RückstellkraftStrumpfhosen, Sportbekleidung
PolypropylenPolypropylenLeicht, feuchtigkeitsbeständig, kostengünstigIndustriegewebe, Teppichrücken

Wichtige Tipps: Synthetische Fasern können durch ein funktionelles Masterbatch mit Eigenschaften wie Flammschutz, Antistatik, Wasserdichtigkeit und Strahlungsschutz ausgestattet werden.

VI. Systematischer Vergleich der drei Fasertypen

ArtikelNaturfasernRegenerierte FasernSynthetische Fasern
RohstoffquellePflanzen und TiereNatürliche Zellulose (Holzschliff usw.)Petrochemikalien
KernvorteileHautfreundlich, atmungsaktiv, komfortabelWeich, fällt schön, gute FeuchtigkeitsaufnahmeVerschleißfest, knitterarm, hohe Festigkeit
KernnachteileNeigt zu Faltenbildung, mäßig stabileGeringere Nassfestigkeit (einige Typen)Schlechte Atmungsaktivität, statische Elektrizität
UmweltfreundlichkeitAusgezeichnet (biologisch abbaubar)Mittel bis ausgezeichnet (abhängig vom Verfahren)Schlecht (schwer abbaubar)
VertreterBaumwolle, Leinen, Seide, WolleTencel™, Modal, ViskosePolyester, Nylon, Elasthan

VII. Nachhaltigkeit und der Aufstieg umweltfreundlicher Fasern

Im Rahmen der „dualen Klimaziele“ und der ESG-Richtlinien vollzieht die Textilindustrie einen schrittweisen Übergang zu Kreislaufwirtschaft und kohlenstoffarme Produktion.

Zu den neuen Trends gehören:

  • Biobasierte Polymere Zum Beispiel biobasiertes Polyester (Bio-PET) und PLA (Polymilchsäurefaser).
  • Geschlossene Regelsysteme Die NMMO-Lösungsmittelrückgewinnungsrate für Lyocell beträgt bis zu 99%, wobei es ungiftig und schwefelfrei ist.
  • Innovation im Bereich regenerierter Zellulose Zum Beispiel, GRSFRTex® (Begoodtex' firmeneigene, funktionale, regenerierte, flammhemmende Faser).
  • Funktional + Nachhaltig Durch die Technologie funktionaler Masterbatches werden Eigenschaften wie Flammschutz, Antistatik und antibakterielle Wirkung bereits auf Faserebene integriert, wodurch sowohl Langlebigkeit als auch Umweltfreundlichkeit erreicht werden.

Fazit: Die Weisheit hinter der materiellen Evolution

Die Geschichte der Faserentwicklung ist ein Prozess des Wiedererkennens von „Natur“ und „Technologie“ durch die Menschheit

Von den natürlichen Vorzügen von Baumwolle und Seide über die chemische Regeneration von Viskose und Tencel bis hin zur technologischen Innovation von funktionalisiertem Polyester,

Jeder Fortschritt trägt dazu bei, dass textile Materialien sicherer, komfortabler und nachhaltiger werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q1: Ist Viskose (Viskosefaser) eine Naturfaser?

A: Nein. Obwohl es aus natürlichem Holzschliff gewonnen wird, wird es durch einen chemischen Regenerationsprozess hergestellt und gehört zu den „regenerierten Fasern“, nicht zu den reinen Naturfasern.

Frage 2: Was ist der größte Unterschied zwischen Regeneratfasern und synthetischen Fasern?

A: Der Rohstoff für Regeneratfasern stammt aus natürlicher Zellulose (Holzzellstoff, Bambuszellstoff usw.), während synthetische Fasern vollständig aus der Polymerisation petrochemischer Rohstoffe hergestellt werden.

Frage 3: Welche Faser ist am umweltfreundlichsten?

A: Naturfasern (wie Baumwolle, Leinen, Seide) sind biologisch abbaubar; einige regenerierte Fasern (wie Lyocell Tencel) haben zudem ein geschlossenes Recycling von umweltfreundlichen Lösungsmitteln erreicht, wodurch ihre Umweltleistung herkömmlichen synthetischen Fasern überlegen ist.

Frage 4: Warum sind synthetische Fasern in industriellen und funktionalen Bereichen so weit verbreitet?

A: Weil sie eine hohe Festigkeit und gute Verschleißfestigkeit besitzen und durch funktionelle Masterbatches mit besonderen Eigenschaften wie Flammschutz, Antistatik und Wasserdichtigkeit ausgestattet werden können, eignen sie sich für industrielle Anwendungen und den Bereich des Sicherheitsschutzes.

Frage 5: Worin unterscheiden sich natürliche und regenerierte Fasern beim Tragekomfort?

A: Naturfasern fühlen sich „roher“ an und sind atmungsaktiv und angenehm zu tragen, neigen aber zum Knittern und Einlaufen; regenerierte Fasern haben eine gleichmäßigere Textur, einen besseren Fall und fühlen sich glatter und weicher an.

Frage 6: Welche zukünftige Richtung wird die Faserentwicklung haben?

A: Parallele Entwicklung hin zu „grüner Fertigung + funktionaler Innovation“ – basierend auf nachwachsenden Rohstoffen, kombiniert mit Hochleistungseigenschaften wie Flammschutz, antibakterieller und antistatischer Wirkung, um sowohl Komfort als auch Nachhaltigkeit zu erreichen